[Technik] appstandard.com: Paket-Format zur Anwendungsinstallation

Christof Donat cd at actsoft.de
Thu Jun 21 12:21:37 CEST 2007


Hi,

> http://www.heise.de/newsticker/meldung/91236
> bzw.:
> http://www.apsstandard.com/
>
> Zumindest die Idee ist nicht schlecht. Das wäre eine gute Sache um die
> Installation von Anwendungen bei Hostsharing zu simplifizieren.

Die konkrete Umsetzung hat aber das Problem, dass es keinen Mechanismus zur 
Update der so installierten Software gibt. Da dann die Installation auch von 
komplexer Software sehr einfach wird, besteht die Gefahr, dass das die 
Sicherheit der Server beeinträchtigen könnte.

Mein Vorschlag:

Ein Paket ist ein svn-repository. Eine 1-click-Installation wird in einer 
Datenbank mit Verzeichnis vermerkt und jede Nacht läuft ein cron-job, der in 
allen vermerkten Installationen ein "svn update" und eventuell ein Skript 
laufen lässt. Dann muss der Betreuer eines Pakets "nur noch" sein svn 
repository aktuell halten. Wenn dann in einer Installation eine Datei 
geändert wird, ist die vom Update ja nicht betroffen - schlimmstenfalls hat 
sich der User damit selber ins Knie geschossen.

Dazu wäre ein hsadmin Modul denkbar, in dem auch eine Liste der installierten 
Software für das Paket/die Domain (steht ja in der Datenbank) und die 
Deinstallation (Skript ausführen, Verzeichnis löschen) angeboten werden 
können.

Nachteile:
1. Wir können nicht die gleichen Pakete verwenden, die die anderen Provider 
verwenden. Ich vermute, dass viele Entwickler solche Pakete schnüren werden. 
Das lässt sich eventuell durch einen Mechanismus lösen, der ein solches Paket 
regelmäßig (z.B. vor dem allgemeinen svn-update) in ein Verzeichnis auspackt 
und in das svn-repository committed.
2. Wer in der Anwendung selber "herumpfuscht", muss damit rechnen, dass sie 
nach einem Update plötzlich nicht mehr geht.

Vorteile:
1. Wir können auch mit 1-Click-Installation protzen und dabei sogar mit dem 
automatischen Update angeben.
2. Auch Installationen, die bisher eher stiefmütterlich betreut werden, können 
dann in den Genuss eines ständig aktuellen Systems kommen. Da muss ich mich 
an der eigenen Nase fassen - ich pflege auch nicht alle Installationen bei 
mir so, wie es sich gehören sollte.

Was meint Ihr dazu? Natürlich bräuchten wir dann auch Paketbetreuer. Ist es 
realistisch davon auszugehen, dass das ausreichend viele Mitglieder machen?

Christof

-- 
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