[Technik] Spam und AOL - unglaublich!

Christof Donat cdonat at gmx.de
Mon Sep 18 10:44:21 CEST 2006


Hi,

> [...]

Das Ganze ist noch nicht einmal so völlig falsch. Wenn eine Spam-Mail ankommt, 
kann der empfangende Server sich nur bei zwei Dingen sicher sein: die 
IP-Adresse des sendenden Servers und die Empfängeradresse im Envelop. Alles 
andere kann natürlich gefälscht sein. Mit IP-Spoofing kann man natürlich 
sogar die IP-Adresse fälschen, aber das ist dann doch aufwändig und nicht in 
allen Situationen wirklich machbar.

Ich denke, dass die nüzlichste Lösung sein wird, die Mail vor dem Forward von 
Spamassasin behandeln zu lassen und mit einem header "X-SPAM-FLAG: Yes" zu 
markieren. Wenn ich die Doku von AOL richtig verstehe, erkennt der 
AOL-Mailserver das und markiert so den Mailserver nicht als Spamschleuder. 
Wenn ein Spamversender jetzt genau dieses Header-Feld einfügt um zu 
verhindern, dass sein Server als Spamschleuder gelistet wird, schießt er sich 
natürlich selber ins Knie, weil er ja gleich mitteilt, dass es sich um Spam 
handelt.

Wie bringen wir jetzt diejenigen, die an AOL weiterleiten dazu, spamassasin 
einzusetzen, oder können wir das auch global für jeden Forward konfigurieren?

Christof


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