[Technik] Shared IMAP Folders für Verteiler-Adressen (Detaillierte Rechtevergabe)

Patrick Günther hsmtgl at marvings.de
Wed Nov 15 18:15:04 CET 2006


Hallo,

hier die zweite Hälfte des von support@ zu verlagernden Threads zu
shared IMAP folders:

Besseres Handling für Verteileradressen(z.B. info@), die an mehrere
Mitarbeiter (im Beispiel vier) gehen, von denen aber nur ein beliebiger
die Mail bearbeiten muß.

Man kann natürlich einfach info@ an A, B, C und D weiterleiten und ihnen
beibringen, jede Antwort als CC an den Verteiler zu schicken und auch
sonstige (Zwischen-)Ergebnisse auf diesem Weg zu verbreiten. Leider ist
das kein wirklich schöner Weg, da man nicht nur den benötigten
Speicherplatz vervierfacht, sondern die Bearbeitung für die Mitarbeiter
umständlich macht.

Diese müssen bei jedem Posteingang checken, ob nicht schon ein anderer
"dran" ist und da manch eine(r) etwas länger an eine Antwort tippt oder
die CC vergisst, kann man Doppel-Arbeit und -Antworten nicht
ausschließen. Außerdem muß jeder manuell schon erledigte Vorgänge aus
seinem Postfach sortieren. Da kaum ein Spam-Filter 100%ig arbeitet,
müßten auch alle vier den gleichen Spam aussortieren :/

Ein bei HS-Genossen schon praktizierter Verbesserungsansatz ist die
Einrichtung eines gemeinsamen neben den vier persönlichen Postfächern,
von dem dann alle das Passwort kennen. Schön ist das aber auch nicht...

Schön wäre ein shared folder, den man gezielt einzelnen Benutzern zur
Verfügung stellen könnte. Davon gibt es zwei Typen:

  * file-system-based shared folder können derzeit schon angelegt und von
anderen Nutzern eingebunden werden. Allerdings ist wohl die
Rechtevergabe nicht umfassend möglich (keine Schreibrechte, z.B. auch
kein Verschieben in Unterordner "erledigt") und nicht gezielt auf
einzelne User eingrenzbar

  * virtual shared folder können nicht vom einfachen User angelegt
werden, würden aber sehr detaillierte gezielte Rechtevergabe ermöglichen

Zweitere erscheinen als beste Lösung, haben aber auch ein paar 
Nachteile/Risiken - dazu mehr in der nächsten Mail ;)

Vielleicht gibt es aber ja auch noch andere Wege?

Wer hätte denn überhaupt Interesse an einer Lösung? Für meine Vereine 
würden sicher auch Workarounds ausreichen oder es bleibt, wie es ist. 
Aber wenn bei ausreichend vielen Genossen Bedarf besteht, könnte man das 
ja mal angehen...

mfg

Patrick


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