[Technik] Zertifikate, Hostname, Paket-IPs und die BO
Christof Donat
cdonat at gmx.de
Sat Aug 19 10:35:40 CEST 2006
Hi,
> > > Außerdem sollte mih78 doch eh nicht auf edv39 zugreifen dürfen, oder?
> >
> > Das verstehe ich jetzt nicht im Zusammenhang mit dem Zertifikat. Diese
> > Verbot (nicht zugreifen dürfen) wäre ja nur ein Verbot laut BO, kein
> > technisch implementiertes Verbot.
>
> ok, also prinzipiell wie jetzt mit h##, da hatte ich deine andere
> Forderung falsch verstanden. Das Problem ist aber ja auch eh, dass wir
> ein Paket-Zeritifikat nur nachträglich manuell machen können (was ich gar
> nicht gut finde), oder wir das Root-Zeritifikat auf einem Server ablegen
> müssten (was auch nicht so toll ist).
Das Root-Zertifikat ist gar nicht so sehr das Problem, sondern der dazu
gehörende private Key. Ich nehme an, dass du den meinst, weil man ohne den
natürlich auch keine neuen Zertifikate signieren kann.
Man könnte natürlich auch einen speziellen Rechner haben, der z.B. sich per
cronjob morgens zu den Paketservern verbindet und erfährt, welche neuen
Pakete es gibt und dann jegliche Netzwerkverbindungen beendet (Bei SuSE wäre
das "rcnetwork stop", bei debian weiß ich es nicht). Dann schiebt irgendwann
Vormittags jemand eine Chipkarte in einen Kartenleser und Mittags startet der
nächste cronjob, in dem für alle neuen Pakete Zertifikate mit dem Schlüssel
auf der Chipkarte erzeugt werden. Danach wird signalisiert, dass das
Generieren von Zertifikaten abgeschlossen ist (z.B. über ein angeschlossenes
Display) und die Chipkarte kann wieder entfernt werden. Am nächsten Morgen
baut der Rechner seine Netzwerkverbindungen wieder auf und verbindet sich
wieder zu den Paketservern. Dabei werden dann die neuen Zertifikate
übertragen.
Nur gibt es das übliche, leidige Problem: Wer macht sich die Arbeit? Das
Chipkarten einschieben kann evtl. beim Büroservice gemacht werden, Ich nehme
an, dass da sowieso an jedem Werktag jemand anwesend ist.
Christof
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