[Support] e-mail bouncen.
Christof Thalhofer
chrisml at deganius.de
Thu May 10 13:53:13 CEST 2007
Hallo Peter,
danke, dass Du darauf geantwortet hast, weil ich hab mal wieder
vergessen "an Alle" zu antworten, das ist auf support@ immer blöd.
>> smtpd_recipient_restrictions =
>> permit_sasl_authenticated,
>> permit_mynetworks,
>> check_client_access btree:/var/lib/drac/dracd,
>>
>> #so:
>> reject_rbl_client dul.dnsbl.sorbs.net,
>> reject_rbl_client dynablock.njabl.org,
>>
>> check_relay_domains
>>
>> Und 70 % von dem Mist kommt gar nicht mehr in die Queue. Da ist auf der
>> anderen Seite eh kein Mailserver, der was mit Bounces anfangen kann. Da
>> sind eh nur mehr gehackte Windowskisten.
>
> Ohne dass ich die Details spontan verstehen würde, das klingt doch gut.
Die Details sind:
Mit diesen beiden Restriktionen sagen wir postfix, es soll (nachdem es
die von sich athentifiziert habenden Clients [also uns] gelieferte Mail
angenommen hat) nochmal nachschauen, ob die IP-Adresse, von der aus
eingeliefert wird, in den DUL-Blacklisten eingetragen ist. DUL = die
Liste von Netzen aus denen Clients kommen, die eine dynamische IP haben,
sich also einwählen. Daher kommt der überwiegende Spam - von gekaperten
Rechnern eben.
Nachdem diese Netze von vielen Mailservern geblockt werden, weil daher
der meiste Spam kommt, ist es eh nicht mehr sinnvoll einen Mailserver
aufzusetzen, der über eine dynamisch vergebenen IP-Adresse versendet.
> Unser SMTP wäre bei der Wahl der anzunehmenden Einlieferer damit etwas
> wählerischer? Ohne POP3-Login oder Passwort nimmt der aber doch eh
> nichts an, dachte ich zumindest bisher.
Nein, so wie er eingestellt ist, nimmt er einfach alles an, wenn ich das
richtig sehe.
Zusätzlich wäre noch möglich, Spam von den in Blacklisten für
Open-Relays gelisteten IPs zu verweigern (reject):
reject_rbl_client zombie.dnsbl.sorbs.net,
reject_rbl_client opm.blitzed.org,
reject_rbl_client sbl.spamhaus.org,
Damit wird ein Haufen Spam bereits am Eingang abgewiesen und muss nicht
mehr aufwändig per Spamassassin gefiltert werden.
Alles Gute
Christof Thalhofer
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