[Support] pima wieder im Normalbetrieb?

G.Wendebourg gw at web-hh.de
Mon Jul 10 14:19:10 CEST 2006


Uwe Müller schrieb:
> Hallo G.Wendebourg,
>
>   
>> Selbst nun zu sehr spaeter Stunde ist das dynamische Web offline.
>>     
>
> Die Ursache des Problems ist leider noch nicht gefunden. Sicher ist
> das es sich um ein I/O- Problem handelt. Daten können nicht so schnell
> auf die Platte geschrieben werden, wie sie angeliefert werden. Ob die
> Hardware einen Defekt hat oder ein Problem auf der Softwareseite
> konnte noch nicht genau herausgearbeitet werden. 
Meine Vermutung wuerde in Richtung Swap-Ueberlastung gehen.
Wenn das, was ich in "top"sehe, zutrifft, dass die ca. 170 Pakete auf
pima sich 2 GB RAM teilen muessen, dann kann ich mir vorstellen, dass es
keine Alternative zu einer leistungsfaehigeren Hardware gibt: wenn die
aktuelle zb. nicht mit mehr als 2 GB RAM bestueckbar ist.

kswapd liegt deutlich vorn mit ca. 130 Stunden CPU-Zeit (von 525): ist
das eine normale Groessenordnung?
Das hiesse, er frisst kontinuierlich 25% der Prozessorleistung.

Ich sehe da ca. 50 Spamassassin-Prozesse konkurrieren mit ebensovielen
httpd's, und etliche davon mit mehr als 1% vom Kuchen.

Ich vermute, eine Aufstockung der Hardware ist da nahezu unumgaenglich
und lieber jetzt ein paar Stunden Downtime als den ganzen Sommer 
Urlaubszeit  ueber Aerger.

Oder die Option Serverdienste wie MYSQL, Postgres bzw. Mail /
Spamassassin u.ae. auszulagern, wenn man die zb. so einrichten kann,
dass sie weiterhin lokal ansprechbar bleiben (und also nicht
anschliessend massenhaftes Umkonfigurieren erfordern).
Aber MYSQL koennte auch "benachbart" / parallell auf einem eigenen
Server laufen, ohne den aktuellen Server auf pima abzuschalten, aber
bereits mit eingespielten DB-Daten, so dass die Paketadmins sukzessive
umsteigen koennen.
Fuer diesen Zweck waere ein Script vonnutzen, dass die jeweils aktuellen
Datenbanken frisch einspielt, um Synchronisationsverluste zu vermeiden.

soweit meine Vermutungen und Ideen zum Thema "ins Unreine", sowie meine
Hoffnung, dass  die Dinge alsbald wieder in geordneteren Fahrwassern
verlaufen.

Gruss / GW


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