[Global] Tip gesucht: Kopierschutz für Da
ten
Markus Doeve
global@hostsharing.net
Fri, 16 Jun 2006 11:43:22 +0200
hallo,
Michael Hierweck schrieb:
> Hallo,
>
> ein Kunde trat mit folgendem Wunsch an mich heran:
>
> Ein Call Center soll seine rund 150.000 Kunden telefonisch kontaktieren
> und zu seinem Angebot befragen. Dazu sollen die Daten über das Internet
> (es muss nicht das Web sein) verfügbar gemacht werden.
was bedeutet, dass wording liegt beim kunden und die informationen
werden direkt über eine maske in seine datenbank eingegeben?
aber name + tel-nr. wird das call-center so oder so bekommen. oder
stellt dein kunde auch noch die tk-anlage?
>
> Der Kunde hat jedoch Angst um seine Daten, sprich, dass das Call Center
> diese Daten kopiert und für andere Zwecke verwendet. Gesucht wird daher
> eine technische Lösung, die, abgesehen von vertraglichen Aspekten
> (Vertragsstrafe etc.) und dem Gebot extremer Datensparsamkeit, das
> Vervielfältigen der Daten möglichst kostspielig macht.
>
> Der Kunde kalkuliert, dass jeder Datensatz etwa 10 Cent wert ist und
> daher manuelles Kopieren nicht in Frage kommt. (Glaubt er zumindest.)
1 stunde = 3600 sekunden
ungeschickte finger brauchen vielleicht 20 sec pro datensatz
macht 180 datensätze/stunde = 18 euro
in callcentern werden wesentlich geringere löhne für solch einfache
tätigkeiten bezahlt.
und 10 cent erscheint mir für einen veredelten datensatz, also
relevanten zusatzinformationen zu name+tel-nr. doch sehr gering angesetzt.
> Eigentlich sehe ich da nicht viele Möglichkeiten, außer die Daten
> Datensatzweise in möglichst verschiedene Captchas zu verwandeln,
ich befürchte, damit würdest du die agents überfordern.
> anonsten droht IMHO immer die Gefahr (automatisierter) Screenshots +
> Texterkennung...
ich glaube, da überschätzt du die it-kompetenz kleiner call-center.
>
> Diese Lösung ist aber für die arme Leute im Call Center kaum zumutbar.
ich würde mich mal gedanklich mit splitten beschäftigen. also die daten
auf zwei (oder mehrere) call-center verteilen. so kann der kunde auch
die quallität der call-center überprüfen.
und wenn er so besorgt um seine daten ist, kann er immer noch zeitlich
befristet eigene agents einstellen. es gibt auch selbständige agents,
also agents die auf honorarbasis von zuhause aus arbeiten, da dürfte das
risiko des datenklaus ziemlich gering sein.
gruss markus